Amasya Erbe der Osmanischen Prinzen


Die ehemalige Residenzstadt der osmanischen Sultane ist voller Spuren vergangener prächtiger Zivilisationen; sie ist die Heimat der köstlichsten Äpfel der Welt.

 

Die saftig grüne und üppig feuchte Schwarzmeerregion der Türkei überrascht alle, die denken, dass das Land nur aus öder Steppe besteht. Das Hochland am Schwarzen Meer ist mit bunten Wildblumenwiesen und dichten Wäldern gesegnet, die die Berghänge in üppiges Grün tauchen. Auf dem Weg von der Küste in die Berge weicht das feuchte, neblige Wetter strahlendem Sonnenschein und sauerstoffreicher, frischer Bergluft.

Amasya / City Scape

Amasya / Rock Tombs

Amasya / Harşena Mountain

Amasya

Die Geschichte von Amasya, das in einem engen Tal am Fluss Yeşilırmak liegt, reicht bis 6500 v. Chr. zurück. Die Stadt gewann während des Osmanischen Reiches an Bedeutung, als sie zu einem wichtigen kulturellen Zentrum wurde, in dem viele Wissenschaftler und die Söhne des Sultans ausgebildet wurden.

Dementsprechend schmückten die osmanischen Sultane die Stadt mit vielen Gebäuden. Besucher können aber auch das Erbe früherer Zivilisationen besichtigen. Die Ruinen der Zitadelle, die sich auf einem schroffen Felsen erheben, umfassen einen osmanischen Palast und einen unterirdischen Geheimgang.

Amasya - Amasya

Amasya /Amasya Müzesi

Amasya - Amasya

Oberhalb der Stadt befinden sich eindrucksvolle Felsengräber, die abends beleuchtet werden und einen spektakulären Anblick bieten. Wegen der Schönheit der umliegenden Landschaft und des prächtigen architektonischen Erbes ist die Stadt eine der schönsten Städte der Türkei. Weitere Sehenswürdigkeiten, die für die Besucher von Interesse sind, ist die seldschukische Burmalı Minare Moschee aus dem 13. Jh., das Torumtay Grab, die Gökmedrese Moschee, das İlhanid Krankenhaus aus dem 14. Jh. mit hübschen Reliefs am Eingang, der Beyazıt II. Moscheekomplex aus dem 15. Jh. und die ungewöhnliche achteckige Kapı Ağa Medrese.

Die traditionellen türkischen Holzhäuser, die sog. Konaks, am Nordufer des Flusses Yeşilırmak im Stadtteil Hatuniye (Yalıboyu) wurden in ihrer alten Pracht restauriert und teilweise in Pensionen umgewandelt. Das restaurierte Hazeranlar Konağı aus dem 19. Jh., eines der schönsten Häuser, beherbergt im Erdgeschoss eine Kunstgalerie und im ersten Stock das Ethnographische Museum. Das Archäologische Museum besitzt eine interessante Sammlung regionaler Artefakte, einschließlich Mumien der Ilhaniden, der mongolischen Herrscher von Amasya. Cafés, Restaurants, Teegärten und Parks säumen das Flussufer und sind friedliche Orte, von denen aus man die romantische Atmosphäre der Stadt genießen kann.

Amasya - Amasya

Amasya - Amasya

Amasya / Rock Tombs

Vom Hügel Çakallar hat man einen wundervollen Blick auf die Stadt. In der Nähe von Amasya gibt es viele schöne Orte der Erholung. Der 63 km nordöstlich von Amasya inmitten der herrlichen Bergwelt gelegene Borabay- Bergsee auf 1050 m Höhe ist ein beliebter Ort für Tagesausflüge. Das 32 km von Amasya entfernte Vogelparadies Yedi Kuğular (Sieben Schwäne Vogelschutzgebiet) ist ein Refugium für Zugvögel.

Die Terziköy-Thermalquellen mit Hotels und Motels sind 36 km entfernt. Der kleine Landkreis Merzifon, der sich 49 km nordwestlich von Amasya befindet, besitzt einige osmanische Denkmäler, z. B. die Çelebi Sultan Mehmet Medrese (theologische Schule) aus dem 15. Jh. und die Kara Mustafa Paşa Moschee aus dem 17. Jh. Weitere Sehenswürdigkeiten gibt es in dem 22 km von Merzifon entfernt gelegenen Gümüşhacıköy zu sehen, etwa den Basar aus dem 19. Jh., die Haliliye Medrese aus dem 15. Jh. und die Moscheen Yakup Paşa, Darphane und Maden aus dem 18. und 19. Jh. Die gesamte Provinz Amasya ist reich an Obstgärten, aus denen einige der besten Äpfel der Welt stammen.

Amasya / Traditional Houses

Amasya / Traditional Houses

Amasya / Traditional Houses

Das Grüne Schwarzmeer

Die saftig grüne und üppig feuchte Schwarzmeerregion der Türkei überrascht alle, die denken, dass das Land nur aus öder Steppe besteht. Das Hochland am Schwarzen Meer ist mit bunten Wildblumenwiesen und dichten Wäldern gesegnet, die die Berghänge in üppiges Grün tauchen. Auf dem Weg von der Küste in die Berge weicht das feuchte, neblige Wetter strahlendem Sonnenschein und sauerstoffreicher, frischer Bergluft.

Die geographische Formation dieser Region der Türkei unterscheidet sich sehr von derjenigen Westanatoliens, wo die Gebirgskämme von der zentralen Hochebene wie Finger einer Hand ausstrahlen. Hier beherrscht eine einzige Gebirgskette die Küste, die meistens nicht mehr als 50 km davon entfernt ist. Die Flüsse haben sich dem Terrain angepasst und fließen parallel zur Küste, bis sich Spalten in der Bergkette zum Meer hin öffnen. Dichte Föhren- und Kieferwälder bedecken die Berge, und in den tiefer gelegenen Ebenen und Tälern gedeihen eine üppige Vegetation und viele Feldfrüchte.

Amasya

Amasya