Turkei UNESCO Welterbeliste Der Turkei

ÜBERALL in der Welt findet man wundervolle historische Beispiele der endlosen Errungenschaften der Menschheit hinsichtlich Fortschritt, Ästhetik, Sinn und Zweck. Sie alle bilden das kulturelle Erbe unseres Planeten. Jedes Bauwerk und Objekt der Vergangenheit ermöglicht uns einen Einblick in unsere Herkunft und in unser heutiges Leben.

 

Adıyaman / Nemrut

Adıyaman / Nemrut

Adıyaman / Nemrut

Adıyaman / Nemrut

BERG NEMRUT

Der Berg Nemrut Dağı mit einer Höhe von 2‘206 Metern befindet sich im Südosten der Türkei, 40 Kilometer von Kahta entfernt, in der Nähe von Adıyaman. Er ist vor allem für seine kolossalen Statuen in einem Grab aus dem 1. Jahrhundert vor Christus auf seinem Gipfel bekannt. Das Heiligtum wurde von König Antiochos I. von Kommagne errichtet. Die Ausführung der Arbeiten beeindruckt alle Besucher, die zum ersten Mal hierher kommen.

Diese Statuen, die Apollo, Zeus, Herkules, Tyche und Antiochos darstellen, stehen auf Terrassen rund um einen künstlich angelegten Grabhügel. Eine etwa 180 Meter lange und von unvollständigen Statuen und Stelen gesäumte Prozessionsstrasse verbindet die östliche und die westliche Terrasse. Ein Sonnenaufgang an diesem ganz besonderen Ort auf dem Nemrut Dağı mit seiner wundervollen Szenerie vor dem landschaftlich reizvollen Hintergrund der nahen Hügel und Berge hinterlässt bei den Besuchern einen unvergesslichen Eindruck.

Aydın / Kuşadası - Afrodisias

Aydın / Kuşadası - Afrodisias

Aydın / Kuşadası - Afrodisias

APHRODISIAS

Dieses Areal, das aus der antiken Stadt Aphrodisias und den Marmorsteinbrüchen im Nordosten der Stadt besteht, befindet sich im Südwesten der Türkei. Der Aphroditetempel wurde im 3. Jh. v. Chr. und die Stadt im 2. Jh. v. Chr. erbaut.

Aphrodisias verdankt seinen Reichtum den Marmorsteinbrüchen und der Bildhauerkunst. In den Straßen der Stadt, die in der Nähe einiger monumentaler Bauwerke verlaufen, gibt es mehrere Tempel, ein Theater, eine Agora und zwei Thermenkomplexe.

İzmir / Pergamon Ancient City

İzmir / Pergamon Ancient City

İzmir / Pergamon Ancient City

İzmir / Pergamon Ancient City

PERGAMON UND SEINE VIELSCHICHTIGE KULTURLANDSCHAFT

Die antike Stadt Pergamon in der Nähe von İzmir wurde im Jahr 2014 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Sie ist eine Siedlung, die stetig erneuert und überbaut wurde und dank seiner strategischen Lage den Verlauf der Geschichte überstand, obwohl es im Laufe der Zeit zahlreiche Besatzer und Zerstörungen über sich ergehen lassen musste. Nach der Herrschaft der Perser wurde Pergamon von Alexander dem Grossen erobert; ihr Goldenes Zeitalter erlebte die Stadt im 2. Jahrhundert vor Christus, als sie zur Hauptstadt des Königreichs Pergamon wurde.

Pergamon war über viele Jahre hinweg ein Zentrum für Gesundheit, Kunst und Kultur und beherbergte die weltweit grösste Bibliothek und spektakuläre, von reifen Künstlern erschaffene Skulpturen. Pergamon behielt seine Bedeutung während der römischen Herrschaft und wurde weiter ausgebaut. Bei einem Besuch in Pergamon, das der Schriftsteller und Philosoph Plinius Secundus im 1. Jahrhundert als «berühmteste und schönste Stadt Kleinasiens» beschrieb, können Sie die Spuren dieser berühmten Stadt der Antike entdecken.

Safranbolu

Safranbolu

Safranbolu

DIE STADT SAFRANBOLU

In einem Verwaltungsbezirk der Provinz Karabük in der türkischen Schwarzmeerregion befindet sich Safranbolu, eine typisch osmanische Stadt, deren architektonische Besonderheiten der Häuser und Strassen überlebt haben und ein sehr gutes Bild von der damaligen Zeit liefern. Während ihres Höhepunktes im 17. Jahrhundert beeinflusste die Architektur Safranbolus die städtische

Entwicklung im gesamten Osmanischen Reich. Die Stadt war vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des Eisenbahnbaus im frühen 20. Jahrhundert ein wichtiger Ort für die Karawanen auf der Haupthandelsroute von Ost nach West. Die im Jahr 1322 erbaute Alte Moschee, das Alte Bad und die Süleyman-Paşa-Medrese sind die bedeutendsten Beispiele osmanischer Architektur in der Stadt.

Çatalhöyük

Çatalhöyük

Çatalhöyük

DIE JUNGSTEINZEITLICHE STÄTTE VON ÇATALHÖYÜK, KONYA

Çatalhöyük ist als eine der frühesten Siedlungen der Jungsteinzeit bekannt. Mit einzigartigen Beispielen frühester Häuserarchitektur und Landschaftsgemälden sowie Objekten des Muttergöttinnen-Kults bringt es Licht in die Anfänge des menschlichen Siedlungswesens. Die Stätte bietet aussergewöhnliche Kunst- und Handwerksfunde, von den die frühesten aus der Zeit um 7‘400 vor Christus stammen. Sie bildeten einen wichtigen Hinweis, um die Geheimnisse zu Beginn der Agrikultur und Zivilisation zu lüften.

Die gesellschaftliche Organisation der jungsteinzeitlichen Stätte von Çatalhöyük sowie die Stadtstruktur stellen wahrscheinlich die Ideale der Gleichheit dar. Der Grabhügel zeigt, dass die Bergbaugeschichte Anatoliens bis in die Jungsteinzeit zurückreicht, und bietet zahlreiche Beweise dafür, dass sich die Menschen damals mit landwirtschaftlicher Arbeit sowie dem Jagen und Sammeln beschäftigten. Ausserdem ist Çatalhöyük weltweit der erste Ort, an dem ein Stadtplan als Wandbild festgehalten wurde. Gebrannte Lehmsiegel zeigen, dass sich die Vorstellung von Eigentum in dieser Gegend entwickelt haben muss.

Die Befestigung Von Diyarbakir Und Die Gärten Von Hevsel

Die Befestigung Von Diyarbakir Und Die Gärten Von Hevsel

Die Befestigung Von Diyarbakir Und Die Gärten Von Hevsel

DIE BEFESTIGUNG VON DİYARBAKIR UND DIE GÄRTEN VON HEVSEL

Ufortyfikowane miasto Diyarbakır, położone na skarpie w dolinie górnego Tygrysu, oraz jego okolice noszące ślady bytności różnych cywilizacji, zostały wpisane na listę światowego dziedzictwa UNESCO w 2015 r. Obszar historyczny obejmuje Wzgórze Amida (Amida to starożytna nazwa miasta), zwane

też İçkale („wewnętrzny zamek”), sześciokilometrowe mury miejskie z licznymi wieżami, bramami, przyporami oraz z 63 inskrypcjami pochodzącymi z różnych okresów. Włączono do niego także Ogrody Hevsel – zielone pasmo łączące Diyarbakır z rzeką Tygrys, która zapewniała miastu źródło pożywienia oraz wody pitnej.

Hattuša: Hauptstadt Der Hethiter

Hattuša: Hauptstadt Der Hethiter

Hattuša: Hauptstadt Der Hethiter

Hattuša: Hauptstadt Der Hethiter

HATTUŠA: HAUPTSTADT DER HETHITER

Hattuša wurde in der Nähe des heutigen Boğazkale (ehemals Boğazköy) in der Provinz Çorum gegründet und war die Hauptstadt des Hethitischen Reichs in der späten Bronzezeit – eine Region in einer Biegung des Flusses Kızılırmak in Zentralanatolien. Die Ausgrabungsstätte von Hattuša bietet mehrere bemerkenswerte Elemente:

die städtische Organisation, die erhaltenen Bauten (Tempel, Königsresidenzen, Befestigungsanlagen), die reichen Ornamente des Löwentors und des Königstors sowie die Felskunst von Yazılıkaya. Im 2. Jahrtausend vor Christus hatte die Stadt einen grossen Einfluss in Anatolien und Nordsyrien.

Die Historischen Bereiche Von İstanbul

Die Historischen Bereiche Von İstanbul

Die Historischen Bereiche Von İstanbul

Die Historischen Bereiche Von İstanbul

DIE HISTORISCHEN BEREICHE VON İSTANBUL

Das kulturelle Erbe İstanbuls ergibt sich aus seiner Situation als strategischer Zugang zu Anatolien, Zentralasien und dem Mittleren Osten einerseits und zu Europa andererseits.

 

Die historischen Bereiche von İstanbul, die im Jahr 1985 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurden, umfassen vier Gebiete: den archäologischen Park, die Süleymaniye-Moschee und das dazugehörige Erhaltungsgebiet, die Zeyrek-Moschee und das dazugehörige Erhaltungsgebiet sowie die Stadtmauer von İstanbul.

Im Evaluierungsbericht des Internationalen Rates zur Denkmalpflege ICOMOS heisst es, dass eine Liste des Weltkulturerbes ohne İstanbul mit seiner mehr als 2‘000 Jahre alten Verbindung mit den weltweit bedeutendsten politischen, religiösen und künstlerischen Ereignissen nicht denkbar ist. Zu den kulturellen Besitztümern in dieser Umgebung gehören einzigartige Denkmäler und Meisterwerke der universellen Architektur. Zwei davon sind die Hagia Sophia (Ayasofya), die 532 bis 537 von Anthemios von Tralleis und Isidor von Milet erbaut wurde, und die Süleymaniye-Moschee, ein Meisterwerk des Architekten Sinan. Die 6‘650 Meter lange Stadtmauer von Theodosius II. mit seiner zweiten, 447 errichteten Verteidigungslinie ist eines der herausragendsten Beispiele militärischer Architektur.

Nationalpark Göreme Und Felsendenkmäler Von Kappadokien

Nationalpark Göreme Und Felsendenkmäler Von Kappadokien

Nationalpark Göreme Und Felsendenkmäler Von Kappadokien

Nationalpark Göreme Und Felsendenkmäler Von Kappadokien

NATIONALPARK GÖREME UND FELSENDENKMÄLER VON KAPPADOKIEN

Die kappadokische Stadt Göreme liegt zwischen den Gesteinsformationen der «Feenkamine» in der Provinz Nevşehir in Zentralanatolien und ist eine historische Region der Türkei. Die spektakuläre Landschaft des Göreme-Tals und dessen Umgebung wurde ausschliesslich durch Erosion erschaffen und bietet in Stein gehauene heilige Stätten,

die von der einzigartigen Kunst der Byzantiner nach dem Bilderstreit zeugen. Ausserdem finden sich in der Umgebung die Dörfer der prähistorischen Höhlenbewohner und die unterirdischen Städte mit den Überresten menschlicher Wohnstätten aus dem 4. Jahrhundert. Göreme bietet eine einzigartige Natur und eine harmonische Kombination aus natürlichen und kulturellen Landschaftselementen.

Archäologische Stätte Von Ani

Archäologische Stätte Von Ani

Archäologische Stätte Von Ani

ARCHÄOLOGISCHE STÄTTE VON ANİ

Ani liegt auf einem abgelegenen Plateau in der türkischen Provinz Kars und beinhalltet Jahrhunderte alte militärische und religiöse Gebäude sowie Wohngebäude und Befestigungsanlagen. Diese Strukturen spiegeln die Merkmale der mittelalterlichen Städte wieder, die im Laufe der Jahrhunderte von Christen und Muslimen gebildet wurden. Ani wurde zu einer großartigen Hauptstadt des armenischen Königreichs Bagradit im 10. und 11. Jahrhundert mit einer Bevölkerung von über Hunderttausend und gewann wirtschaftliche Macht durch die Kontrolle eines

Zweiges der Seidenstraße. Selbst nachdem er unter die Herrschaft der Byzantiner, Seldschuken und Georgier kam, spielte die Stadt eine wichtige Rolle als Kreuzung der Handelsrouten. Sie begann jedoch, nach den mongolischen Angriffen und einem zerstörerischen Erdbeben, das 1319 eingetreten war, an Bedeutung zu verlieren. Durch die technisch und künstlerisch fortgeschrittenen Strukturen, die in der Region zwischen dem 7. und 13. Jahrhundert erbauten wurden, bietet diese archäologische Stätte heute den Archäologen wertvolle Informationen, die die Entwicklung der mittelalterlichen Architektur enthüllen.

Ephesus

Ephesus

Ephesus

Ephesus

EPHESUS

Als eine der wichtigsten Zentren der Antike blickt Ephesus auf eine nahezu 9000 jährige Besiedlungsgeschichte zurück. Unter der hellenistischen, römischen und byzantinischen Herrschaft sowie in der Osmanischen Epoche war die Stadt ein wichtiger Hafen und Kultur- und Handelszentrum.

Die Stätte wurde 2015 in die Liste der UNESCO des Weltkulturerbes aufgenommen und umfasst den Çukuriçi Hügel, Ayasuluk (die Burg von Selçuk, die Johanneskirche, das İsa Bey Bad, die İsa Bey Moschee, der Temple von Artemis), die antike Stadt von Ephesus und das Haus der Mutter Maria.

Hierapolis- Pamukkale

Hierapolis- Pamukkale

Hierapolis- Pamukkale

Hierapolis- Pamukkale

Hierapolis- Pamukkale

Pamukkale bedeutet «Baumwollschloss» und ist eine Naturattraktion im Südwesten der türkischen Provinz Denizli. Pamukkale ist einzigartig in der Welt und erinnert mit den weissen Schichten aus Kalk und Kalksinter, die in Stufen einen Berghang von etwa 2‘700 Metern Länge und 160 Metern Höhe hinabfliessen, an einen gefrorenen Wasserfall. Thermalquellen voll kalkhaltigem Salzwasser flossen über den Rand des Plateaus

und erschufen eine fantastische Formation aus Stalaktiten, Katarakten und Becken. Am Ende des 2. Jahrhunderts vor Christus legte der pergamenische König aus der Dynastie der Attaliden den Grundstein für das nahe gelegene Thermalbad Hierapolis. Heute findet man auf dem Plateau sowohl das Thermalzentrum als auch die Ruinen der antiken Stadt Hierapolis. Die Ruinen der Bäder, Tempel und anderer Bauwerke können vor Ort besichtigt werden.

Safranbolu

Safranbolu

Safranbolu

Safranbolu

DIE STADT SAFRANBOLU

In einem Verwaltungsbezirk der Provinz Karabük in der türkischen Schwarzmeerregion befindet sich Safranbolu, eine typisch osmanische Stadt, deren architektonische Besonderheiten der Häuser und Strassen überlebt haben und ein sehr gutes Bild von der damaligen Zeit liefern. Während ihres Höhepunktes im 17. Jahrhundert beeinflusste die Architektur Safranbolus die städtische Entwicklung im gesamten Osmanischen Reich.

Die Stadt war vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des Eisenbahnbaus im frühen 20. Jahrhundert ein wichtiger Ort für die Karawanen auf der Haupthandelsroute von Ost nach West. Die im Jahr 1322 erbaute Alte Moschee, das Alte Bad und die Süleyman-Paşa-Medrese sind die bedeutendsten Beispiele osmanischer Architektur in der Stadt.

Die Selimiye-Moschee Und Der Dazugehörige Komplex

Die Selimiye-Moschee Und Der Dazugehörige Komplex

Die Selimiye-Moschee Und Der Dazugehörige Komplex

Die Selimiye-Moschee Und Der Dazugehörige Komplex

DIE SELİMİYE-MOSCHEE UND DER DAZUGEHÖRIGE KOMPLEX

Die Selimiye-Moschee und ihre Külliye bilden einen Komplex mit einer Medrese oder islamischreligiösen Schule, genannt Dar-ül Hadis (Hadith- Schule), dem Raum des Zeitnehmers und einer Arasta (Ladenstrasse). Die von 1569 bis 1575 vom gefeierten Architekten Sinan erbaute Selimiye- Moschee und der dazugehörige Komplex befinden sich in Edirne, das die Hauptstadt des Osmanischen Reichs war, bevor İstanbul dazu bestimmt wurde.

Die Selimiye-Moschee ist ein Meisterwerk der osmanischen Kunst und der Geschichte der weltweiten Architektur. Die Moschee mit ihrer monumentalen Kuppel und den vier schlanken Minaretten ist von überall in der Stadt zu sehen. Abgesehen von der einzigartigen Architektur erfährt die Moschee auch viel Bewunderung für die erlesenen Details bei den in Stein und Marmor gehauenen Arbeiten, für die glasierten Fliesen, die Holzarbeiten und die Perlmutintarsien.

Wielki Meczet I Szpital Divriği, Sivas

Wielki Meczet I Szpital Divriği, Sivas

DIE DİVRİĞİ-ULU-MOSCHEE UND DAS KRANKENHAUS, SIVAS

Die Divriği-Ulu-Moschee und das angrenzende Krankenhaus wurden im Jahr 1228 von Emir Ahmet Shah erbaut. Die Moschee besitzt einen einzigen Gebetsraum und wird von zwei Kuppeln überwölbt. Zu den einzigartigen Aspekten dieses

Meisterwerks islamischer Architektur gehören die hoch entwickelte Technik der Gewölbekonstruktion sowie die kreative, überschwängliche Art der dekorativen Skulpturen. Diese ist besonders an den drei Eingängen zu sehen, die sich deutlich von den schlichten Wänden im Inneren unterscheiden.

Roja - Stanoisko Archeologiczne

Troja

Troja

Troja

Troja

DIE AUSGRABUNGSSTÄTTE VON TROJA

Im Gegensatz zur gängigen Meinung umfasst die Ausgrabungsstätte von Troja nicht nur eine antike Stadt. Tatsächlich stammen die Ruinen aus mindestens neun verschiedenen Siedlungen, die übereinander erbaut wurden und bis in die frühe Bronzezeit zurückreichen. Die erste Stadt wurde im 3. Jahrtausend vor Christus gegründet und war wegen ihrer Lage eine florierende Handelsmetropole. Die einzigartige Position ermöglichte den Bewohnern die Kontrolle der Dardanellen (die heutige Meerenge von Çanakkale), eine Wasserstrasse, die von jedem Handelsschiff auf dem Weg von der Ägäis ins Schwarze Meer passiert wurde.

Die umfangreichen Überreste dieser Ausgrabungsstätte sind der wohl bedeutendste Beweis des ersten Kontakts zwischen den Kulturen Anatoliens und des Mittelmeerraums. Selbstverständlich ist diese erste Stadt von ausserordentlicher Bedeutung, um die Entwicklung der europäischen Kultur auf einer kritischen Stufe während ihrer frühen Entwicklung zu verstehen. Zudem ist Troja aufgrund des aussergewöhnlichen Einflusses, den die Illias von Homer über zwei Jahrtausende hinweg auf die Schönen Künste hatte, kulturell äusserst bedeutsam.

Xsantos Letoon

Xsantos Letoon

Xsantos Letoon

XANTHOS - LETOON

Xanthos, das heutige Kınık war eine Stadt im antiken Lykien Der Name bezeichnet auch den Fluss, an dem die Stadt lag, obwohl in frühen Quellen Xanthos synonym für ganz Lykien verwendet wurde. Die Ausgrabungsstätte von Letoon befindet sich am Ufer des Flusses zwischen den Städten Kaş und Fethiye in der Provinz Antalya, etwa 4 Kilometer südlich von Xanthos.

Diese beiden Orte zeigen die Vermischung der lykischen Traditionen mit dem Einfluss des antiken Griechenlands, vor allem im Bereich des Begräbniskults. Archäologen und Sprachwissenschaftler sind sich einig, dass die epigrafischen Inschriften für das Verständnis der Geschichte der Lykier und deren indoeuropäische Sprache von grundlegender Bedeutung sind.